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Spargelhof Santelmann GbR

Namen:
Markus (r.) und Arne Santelmann

Lage des Unternehmens:
Burgstraße 20, 29342 Wienhausen

Website:
www.spargelhof-santelmann.de

Art des Unternehmens:
Landwirtschaftlicher Betrieb

Treffen vom 27.09.2022

Seit wann macht ihr den Hof?
Arne:
 Am 01.07.21 haben wir den Hof von unserem Vater Henning Santelmann übernommen.

Somit seid ihr wahrscheinlich beide Geschäftsführer, richtig?
Arne:
Genau, wir haben zusammen die Santelmann GbR gegründet.

Was habt ihr davor gemacht?
Markus:
Ich war hier seit zwölf Jahren angestellt nachdem ich fertig ausgelernt habe. Arne ist vor vier Jahren zurückgekommen und dann haben wir geschaut, ob wir den Hof zusammen führen können. Nach drei Jahren haben wir die Hofübergabe gemacht und die GbR gegründet.

Was hast du vorher gemacht, Arne?
Arne:
Ich war vorher bei einem großen Traktorhersteller im Maschinen-Vertrieb.
Ursprünglich war es erst der Plan, dass Markus den Hof alleine übernimmt. Aber dadurch, dass der Betrieb so stark  gewachsen ist, war es für eine Person am Ende sehr viel. Somit war es viel leichter alles auf zwei Personen aufzuteilen, um nicht alles alleine entscheiden zu müssen. Natürlich gibt es auch Meinungsverschiedenheiten, aber bisher klappt alles sehr gut.

Und Markus, war das schon immer was, was du auch machen wolltest?
Markus:
Ja. Nach der Schule, habe ich eine Ausbildung zum Landwirt gestartet und im Anschluss in der Fachschule in Celle meinen Abschluss gemacht. Zusätzlich darüber hinaus habe ich den Meister der „Landwirtschaft“ gemacht.

Das heißt ihr macht das beide auch vom Herzen?
Beide:
Ja auf jeden Fall!

Welche Maschinen habt ihr von BUCHHOLZ?
Markus:
Wir haben vier Beregnungsaggregate mit 4- Zylindrische Dieselmotoren von Buchholz.

Wie seid ihr zuerst auf BUCHHOLZ aufmerksam geworden?
Markus: 
Unsere ersten Aggregate haben wir bei einem Marktbegleiter gekauft. 2010 kam dann das erste Aggregat von Buchholz. Die älteren Aggregate haben wir mittlerweile gegen Geräte von Buchholz ausgetauscht. Die Brüder Buchholz kennen wir auch noch aus der Schulzeit, weswegen wir immer Leute vor Ort haben, die wir kennen und auch spontan anrufen können. 

Was schätzt ihr an der Firma BUCHHOLZ?
Markus: 
Mittlerweile hat die Firma das Sortiment so weit aufgestockt, dass es eigentlich keine Teile gibt, die man dort nicht bekommt. Früher war das noch ein wenig schwieriger, aber jetzt bekommen wir hier alles, was wir brauchen. Es ist natürlich viel angenehmer, wenn man alles an einem Ort bekommt, anstatt überall nach den Teilen zu suchen. Mittlerweile kennen wir auch den einen oder anderen Monteur, sodass man wieder die Regionalität hat – wenn es mal ein Problem gibt, kann man dort immer anrufen.

Das heißt mit dem Service von BUCHHOLZ seid ihr auch zufrieden?
Beide: Ja.

Gibt es denn etwas, was ihr gerne anders haben würdet bei der Firma BUCHHOLZ?
Arne:
 Nein. Wenn wir wirklich mal was hatten, haben wir die Mechaniker oder Monteure auch einfach direkt angesprochen. Diese waren selbst am Wochenende erreichbar. 

Was schätzt ihr besonders an der Landwirtschaft?
Markus: 
Uns ist das Ganze vorgelebt worden von unseren Eltern, mit allen Rechten und Pflichten. Du hast die Freiheiten und bist dein eigener Herr, wobei man natürlich auch Lieferverträge oder Anbauverträge in alle möglichen Richtungen hat. Trotzdem ist man auf seinem eigenen Grund und Boden zu Gange, ist nicht angestellt und kann „machen was du willst“. Somit ist es Leidenschaft und Berufung in einem.
Jedes Kind ist begeistert von Treckern und ich bin ein Kind geblieben, nur die Trecker sind jetzt größer. Es ist zwar oft mehr Arbeit, als andere Menschen haben, aber da ich das so vorgelebt bekommen habe, ist das für mich nichts Schlimmes. Bei anderen fällt um 16 Uhr der Hammer, aber bei uns ist das nicht so. Die Tiere müssen immer versorgt sein und zwar jeden Tag, auch am Wochenende. Wir haben natürlich auch Mitarbeiter, aber an Tagen wie Weihnachten sind nur wir da. Trotzdem macht es unheimlich Spaß, da man auch jeden Tag sieht, was man mit seinen eigenen Händen gemacht hat.

Habt ihr eine Lieblingsaufgabe?
Markus:
 Das Beste ist das ständige Reagieren auf neue Gegebenheiten. Unser Betrieb ist relativ weit aufgestellt, sodass es auch jeden Tag neue Aufgaben gibt. So wird mir nie langweilig… der Weg ist das Ziel.
Arne: Also wir haben natürlich auch schon noch Highlights. Im Mai gibt es zum Beispiel unser Hoffest, an dem wir über 2000 Besucher haben, die sich hier alles Anschauen. Das ist natürlich auch doppelt anstrengend vom Aufräumen her, da der ganze Hof blitze blank sein muss. Andere sagen auch immer wieder, dass wir verrückt sind, aber es ist ein Tag der uns sehr viel zurück gibt, besonders wenn hier die ganzen Freunde und Bekannte als Helfer da sind. Das ist jetzt natürlich keine tagtägliche Lieblingsaufgabe, aber schon etwas, was einem gut Antrieb gibt.

Wie sieht das Hoffest so aus?
Markus:
 Alles rundum Spargel. Unsere Maschinen sind ausgestellt und können betrachtet werden, wie die Sortiermaschine und Schälmaschine. Neben den Informationen sorgen wir natürlich auch für das leibliche Wohl mit unserem Spargelessen in verschiedensten Formen. Für die Kinder gibt es einen riesigen Sandhaufen, Malzelt, Strohballen oder auch einen Strohpool in dem sie spielen können. Im Kuhstall kann man sich auch die Kälber ansehen oder auch den Melkroboter, den wir seit drei Jahren haben.
Arne: Im Garten sind auch verschiedenste Kunstgewerbe mit ihren Ausstellungen. Kaffee, Kuchen und Getränke gibt es natürlich auch über mehrere Theken auf dem Hof. [Hier klicken für Bilder vom Hoffes]